Tag Archives: Kommentar

Heimat

Warum nennen wir sie nicht einfach „Nazis“?

Wöchentlich berichtet die „Lügenpresse“ von Demonstrationen am Montagabend im Osten Deutschlands. Berichtet wird hier von „Besorgten Bürgern“, die auf die Straßen gehen um ihre „Sorgen“ nach außen zu tragen. Ebenfalls in wöchentlichen Abständen berichten die gleichen Medien jedoch von Brandanschlägen auf Flüchtlingsheimen, Körperverletzung gegen Flüchtlinge oder auch Volksverhetzung. Da stellt sich die Frage: Kann man hier überhaupt noch von „Besorgten Bürgern“ sprechen?

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Brainstorm

Deutschland liegt lahm

Jedes Wochenende sehen wir das gleiche Bild an deutschen Bahnhöfen: Eltern fahren mit ihren Kindern zu den Großeltern, Studenten und Soldaten fahren in ihre Heimat, Pendler fahren zurück zu ihrer Familie und einzelne Menschen erwarten sehnsüchtig am Gleis ihre Liebsten. Doch wer dieses Wochenende mit der Bahn reisen wollte, muss nun entweder sehr flexibel sein – oder eben sehr geduldig. Continue reading

Brainstorm

Ausgekotzt: Der Vatertag

Hlo u hrzlich wik…wikomn zzu Tsst üba dn Vadadag… Wenn ihr schamfrei, mindestens 12 Jahre alt, im Besitz eines Bollerwagens seid, UND es schon neun Uhr morgens ist, dann habt ihr diese Begrüßung zum „Vatertag“ verstanden. Denn ihr seid voll wie zehn Russen und habt euch schon mindestens einmal geprügelt oder übergeben. Wundervoll, alles läuft nach Plan.

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Muskelkater

Im selben Team?

Ein paar Hundert Fans des FC Bayern München sind vom europäischen Fußballverband UEFA für das Rückspiel des Champions League Viertelfinals ausgeschlossen worden. Der Grund: Einige Fans hatten im Block bei der Begegnung gegen den FC Arsenal ein Banner mit homophobem Inhalt präsentiert. Ebendieser Block bleibt beim Spiel gegen Manchester United geschlossen. Was daran irritiert ist nicht das Strafmaß, sondern vielmehr die mangelnde Verurteilung von Homophobie in einem übergeordneten Fußballverband.
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Brainstorm

Studentenfutter oder Studierendenfutter?

– Die Genderfrage an deutschen Hochschulen –

Liebe Leser,

liebe Leserin und lieber Leser,

liebe/r Leser/in,

liebe Lesende,

„Wie lächerlich der Begriff Studierende ist, wird deutlich, wenn man ihn mit einem Partizip Präsens verbindet. Man kann nicht sagen: In der Kneipe sitzen biertrinkende Studierende. Oder nach einem Massaker an einer Universität: Die Bevölkerung beweint die sterbenden Studierenden. Niemand kann gleichzeitig sterben und studieren.“ schrieb Max Goldt 2002 in seinem Buch „Wenn man einen weißen Anzug anhat“.

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