#StudyInStyle – Julia

Julia studiert im sechsten Semester Public Relations an der Fakultät III der Hochschule Hannover. Ursprünglich kommt sie aus dem berühmt-berüchtigten Wiedensahl – auch Wilhelm Busch lernte dort laufen. Im folgenden Interview verrät sie uns einige Dinge über sich, ihren Stil und ihre Meinung zum Nachhaltigkeitstrend. 

Hast du ein persönliches Lieblingslabel?

Ja, tatsächlich habe ich das. Und zwar Kate Spade. Ich habe die tollen Läden das erste Mal entdeckt, als ich in Dubai war. Da gab es einen Store, vor dem ein aufblasbarer Riesen-Donut stand – ich musste einfach reingehen. Die Läden sind total bunt, das liebe ich. Ich war eine geschlagene Stunde drin und habe alles angeschaut, angefasst und dann auch meine erste Kate Spade Tasche mitgenommen. Jedes Mal, wenn ich nun im Urlaub bin und einen Kate Spade Store erspähe, gönne ich mir ein Teil. Das Label ist einfach schön, weil allein schon die Läden Spaß machen. Die Verkäufer sind sehr nett, die Farben sind fröhlich und man erkennt die Liebe zum Detail.

Trendjäger oder Trendsetter?

Trendjäger. Aber was heißt Trend… Ich schaue mir im Laden Sachen an, die ich schön finde oder gucke mich um, was andere Leute so tragen und auch ich selbst ganz nett finde. Ich mache nicht jeden Trend mit – das ist sowieso Quatsch. Und mein Kleiderschrank quillt auch nicht über vor Trendteilen, die schon längst wieder ausgelaufen sind.

Irgendein besonderes It-Piece, das deiner Meinung nach in keinem Kleiderschrank fehlen darf?

Aktuell ist es bei mir ein schwarz-weiß gestreiftes Baumwoll-Shirt. Ich finde es echt gut, weil man es sowohl zu Jeans als auch zu Röcken ganz einfach kombinieren kann. Besonders mag ich es zu high waist Röcke und dazu geht ein schwarz-weiß gestreiftes Shirt eigentlich immer.

Was hast du immer in deiner Tasche oder deinem Rucksack dabei?

Mein Portemonnaie darf in meinem Rucksack einfach nicht fehlen – es ist eine weitere Kate Spade Errungenschaft. Ansonsten habe ich einen Lippenpflegestift, einen Kugelschreiber und meistens auch meine Kopfhörer dabei. Auf unnötigen Kram in meiner Tasche versuche ich zu verzichten.

Wie stehst du zum Nachhaltigkeitstrend?

Ehrlich gesagt habe ich mir das in den letzten Wochen immer öfter durch den Kopf gehen lassen und achte im Moment bewusster darauf, keine „Plastikmode“ zu kaufen. Ich schaue bei Teilen, die mich ansprechen, auf das Schild und prüfe, wie hoch oder niedrig zum Beispiel der Baumwollanteil ist. Häufig bin ich sogar kritisch genug, dass ich Teile, die mir eigentlich gefallen, jedoch nicht meinen Ansprüchen entsprechen, deshalb hängen lasse.

Nachhaltige Mode kostet zwar teilweise mehr, tut jedoch dem Kleiderschrank und der Umwelt gut. Momentan ist es ja sowieso trendy, alles ein wenig zu reduzieren und minimalistisch zu leben. Das finde ich super, weil man oft von den vielen Sachen, die man besitzt, erschlagen wird. Nachhaltig leben bedeutet für mich auch, nicht im Überfluss zu leben. Gerade in Sachen Mode sollte man vorausschauend einkaufen – Teile, die man noch über Jahre trägt und gut findet.

Julias Outfit:

Schuhe – Vans

Hose – Mango

T-Shirt – Aygill’s (Peek & Cloppenburg)

Gürtel – H&M (retro)

Kette – Thomas Sabo

Rucksack – Urban Outfitters

Cape – TK Maxx

Von Franca Lentz

[ssba]