Regina zeigt’s! So klappt es mit dem Contouring

Ich wurde in letzter Zeit des häufigeren gefragt, wie dieses „Contouring“, von dem immer noch alle reden, funktioniert. Und falls sich ein männlicher Leser hierher verirrt hat – nein das ist keine Zeichentechnik.

Contouring, zu deutsch konturieren, bezeichnet eine Schminktechnik, mit deren Hilfe das Gesicht optisch geformt werden kann. Berühmt geworden ist Contouring wahrscheinlich auch nur, weil alle aussehen wollen wie Kim Kardashian. Aber wollen wir das wirklich?

Wieso das Ganze?

Wie bereits erwähnt, kann man sein Gesicht konturieren und damit optisch etwas modellieren. Dazu benötigt ihr einen kühlstichigen Bronzer oder ein Contouring-Powder. Jetzt ist die Frage, was genau ist dann der Unterschied zum regulären Bronzer-Auftrag? Also… Bronzer benutzen wir, um dem Gesicht Bräune zu verleihen. Im besten Fall sehen wir mit Bronzer aus wie von der Sonne geküsst. Kontur-Puder benutzen wir hingegen, um Schatten zu erzeugen, und so gewisse Gesichtspartien schmaler wirken zu lassen. Das funktioniert ganz einfach, weil Schatten Tiefe erzeugt. Da Schatten normalerweise auch nicht braun ist, sondern eher gräulich, verwenden wir logischerweise zum Konturieren auch einen möglichst kühlen Ton. Anschließend kann man natürlich immer noch Bronzer auftragen.

Häufige Fehler

Contouring ist kein „Must“ und für einige Gesichtsformen sogar schlichtweg unvorteilhaft. Unten seht ihr, wo typischerweise Kontur-Puder aufgetragen wird. Das Problem ist aber, nicht jede Gesichtsform hat genau an diesen Stellen Contouring nötig. Warum sollte jemand, der wunderschöne Wangenknochen hat, diese noch stärker hervorheben wollen? Oder wieso sollte jemand mit einer schmalen Nase diese konturieren, um sie noch schmaler aussehen zu lassen? Man sollte also nicht einfach los-konturieren, sondern sein Gesicht genau unter die Lupe nehmen und analysieren, welche Stelle des Gesichts durch etwas Kontur-Puder zurückgenommen werden soll. Contouring ermöglicht es uns unsere eigenen Konturen zu unterstützen. Es sollte nicht darum gehen, auszusehen wie jemand anderes.

How To

Da ihr jetzt herausgefunden habt, wo ihr konturieren möchtet, geht es weiter mit dem Auftrag. Da wir mit Contouring eine Kontur erzeugen wollen und keinen Balken, wird das Puder natürlich verblendet. Wichtig ist aber, dass wir nur zu einer Seite hin verblenden, denn sonst geht der Contouring-Effekt verloren. Bei den Wangenknochen blenden wir nur nach oben, sodass unten eine Kontur bestehen bleibt. Bei der Nase wird nur nach außen verblendet. Wählt am besten Pinsel, die weich und fluffig sind und nicht zu steif.

Das habe ich verwendet: Die Catrice Prime And Fine Contouring Palette benutze ich erst seit knapp einer Woche, aber ich bin schon begeistert. Auch empfehlen kann ich euch den Hoola-Bronzer von Benefit.

Und jetzt ab an den Schminktisch und losgepinselt! Viel Spaß!

Von Regina Kirchmeier

[ssba]