Record Store Day 2014: Alles dreht sich um Vinyl

Was gibt es Schöneres, als einen Plattenladen mit der neusten Errungenschaft seiner Lieblingsband zu verlassen? Der Record Store Day (RSD) ist der internationale Tag unabhängiger Plattenläden und eines der beliebtesten und bekanntesten Events in der Musikszene. Jeden dritten Samstag im April stürmen Musikbegeisterte aus aller Welt in die Plattenläden, um sich besondere Veröffentlichungen verschiedener Künstler zu kaufen.

Im Jahr 2007 wurde der Record Store Day erstmals in den USA von Ladenbesitzern und Angestellten organisiert. Mittlerweile nehmen weltweit rund 3000 Fachhändler am Record Store Day teil. Darunter stammen ca. 185 Händler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Das Ziel dieser Veranstaltung ist es, die guten alten Musik-Fachhändler zurück in das Gedächtnis der Musikkonsumenten zu rufen und sowohl ihre Beratung, als auch die Atmosphäre in den Läden wieder mehr wertzuschätzen.

Im Vordergrund des RSD stehen selbstverständlich die altbewährten Vinyl-Platten, die bei keinem Musikfan in der Sammlung fehlen dürfen und gerade bei den jungen Musikliebhabern nicht in Vergessenheit geraten sollen. Neben den heiß begehrten Vinyls werden jedoch auch normale Tonträger, sprich CD’s, im Sortiment zur Verfügung gestellt.

Um den Trend aber auf das sogenannte „schwarze Gold“ zurückzuführen und die unabhängigen Plattenläden weiterhin am Leben zu halten, werden exklusive Platten veröffentlicht. Diese sind meist streng limitiert und nur am RSD verfügbar. Die Veröffentlichungen reichen von Demos, über Neuveröffentlichungen, bis hin zu unveröffentlichten Songs und B-Seiten.

Wer sich also eine Rarität dieser Art schnappen möchte, sollte sich den „Old-School-Musikfans“ anschließen, auf Online-Kauf verzichten und am 19. April die Plattenläden stürmen.

Von Lara Sagen

[ssba]