Pink or blue?

Die Farbe Blau steht für Ruhe, Stille und Entspannung. Dunkle Blautöne strahlen große Autorität und Vertrauenswürdigkeit aus, während Rosa für Herzlichkeit, Gelassenheit und Zufriedenheit steht. Doch Rosa und Blau werden von der Gesellschaft längst für andere symbolische Zecke genutzt: Bereits Kindern drückt man mit ihnen den Stempel „Weiblich“ oder „Männlich“ auf.

Die scheinbar geschlechterspezifischen Farben begleiten uns von Geburt an. Während Rosa förmlich nach einem Mädchen schreit, gibt es zur Babyparty für den Jungen nur blaue Geschenke. Auf den Farbklischee-Zug ist auch die Werbebranche dankend aufgesprungen: Nicht zuletzt entscheidet die Farbe der allseits beliebten Kinder Überraschungseier darüber, welche geeignet für Mädchen und welche geeignet für Jungs sind.

Doch längst geht es hierbei nicht mehr um bloße Farben, weil Rosa an Mädchen und Frauen und Blau an Jungen und Männern doch „schöner“ aussieht – anhand der Farben werden wir bereits seit frühester Kindheit in stereotypische Muster gepresst.

Die britische Autorin Holie McNish hat mit ihrem Gedicht „Pink or Blue“ aufgezeigt, wie wir in Geschlechterrollen gedrängt werden und wie Farben uns zeigen sollen, was wir zu tun und zu lassen haben. Ein Video, das zum Nachdenken anregt:

„Pink is told: this makes a man.

Blue is told: this make a girl.

Babies born in naked flesh.

Welcome to the world“

-Hollie McNish

Von Brianna Lache

Foto: Pixabay

Video: https://www.youtube.com/watch?v=NybJ-xHUpdc

[ssba]