„5, 4, 3, 2, 1, LOS!“

Spontan und spektakulär: Das Improvisationstheater bietet einmalige Szenen und sorgt für unvorhersehbare und magische Momente. Man nehme eine leere Bühne, ein paar Begriffe, ein wenig Kreativität und DIE IMPROKOKKEN – fertig ist das Improvisationstheater.

Die Improkokken gehören schon lange zu den Urgesteinen des Improvisationstheaters in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Mit verschiedenen Spielformaten sorgen sie jedes Mal für Abwechslung und bringen das Publikum zum Lachen.

Für diejenigen, die sich unter dieser Form des Theaters nichts vorstellen können, hier eine kurze Erklärung:

Bei dem Improvisationstheater entstehen alle Geschichten, Handlungen und Bilder aus dem Moment heraus. Nichts von dem, was auf der Bühne passiert, wurde vorher geplant. Die Schauspieler sind gefordert, ihrer Kreativität und Vorstellungskraft freien Lauf zu lassen. Ohne Equipment und Bühnenbilder müssen sie innerhalb kürzester Zeit Geschichten entstehen lassen, in die die Zuschauer abtauchen können.

Im Gegensatz zum normalen Theater wird das Publikum beim Improvisationstheater aktiv mit in die Vorstellung eingebunden. Das Team der Improkokken zum Beispiel lässt jede neue Geschichte von den Zuschauern mit „5, 4, 3, 2, 1, LOS!“ einzählen. Je nach Spielformat beginnen die Akteure nach diesem Kommando mit einer neuen Szene. Die Kunst dabei ist es, aufeinander zu reagieren und miteinander zu agieren, denn die jeweilige Geschichte kann von jetzt auf gleich in eine ganz andere Richtung gehen.

Ein beliebtes Spielformat der Improkokken ist „Literatur und Improvisation“. Eingeladene Autoren (z.B Poetry-Slammer) tragen ihre Texte vor und inspirieren gleichzeitig die Schauspieler – eine bunte Mischung aus tiefgründigen Texten und Themen sowie lustigem Theater.

 Von Lara Sagen

[ssba]