Fighterfood: Haferflocken

Lebensmittel, die in keiner Kämpferküche fehlen dürfen! Egal, ob Energiebooster für mehr Power, Eisweißbomben für den Muskelaufbau oder Gesundheitsknaller, die Euch fit halten – hier gibt’s nur Functional Food!

 

Jeder kennt Lebensmittel, die eigentlich sehr gut sind, oft sogar toll schmecken, aber es kommt viel zu selten auf den Teller oder die Sporttasche. Aber warum ist das so? Zu langweilig, keine Ahnung was Gutes drin steckt oder was man damit alles machen kann? Genug der Ausreden! Interact zeigt euch Vorteile und Serviervorschläge für wahres Fighterfood.

Ob morgens, mittags oder abends – Haferflocken gehen immer! Diese haben sich den Titel Fighterfood mehr als verdient, denn kaum ein andres Nahrungsmittel steht bei Kampfsportlern so regelmäßig auf dem Speiseplan, wie die Hafer-Saat. Dabei hat jeder Athlet seine ganz persönlichen Vorlieben was die Zubereitung angeht. Doch was macht sie neben ihrem Geschmack so attraktiv für Sportler?

Was steckt drin?

Die Nährwerte von 100g Haferflocken:

Energie: 370 kcal / 1548 kJ
Eiweiß: 12.53 g
Fett: 7.00 g
Kohlenhydrate: 63.29 g
Ballaststoffe: 5.43 g
Vitamine
Vitamin B1: 5.90 mg
Vitamin B2: 1.50 mg
Vitamin B3: 10.00 mg
Vitamin B6: 1.60 mg
Vitamin E: 14.55 mg
Vitamin K: 0.63 mg
Mineralstoffe & Spurenelemente
Calcium: 54.00 mg
Chlor: 61.00 mg
Kalium: 348.00 mg
Magnesium: 139.00 mg
Natrium: 7.00 mg
Phosphor: 391.00 mg
Schwefel: 200.00 mg
Eisen: 4.61 mg
Fluor: 0.37g
Kupfer: 5.30 mg
Mangan: 4.54 mg
Zink: 4.06 mg

Eine klasse Nährstoffkombination! Haferflocken liefern durch ihren hohen Anteil komplexer Kohlenhydrate viel Energie, die langfristig verfügbar bleibt. Dadurch steigt auch der Blutzuckerspiegel nicht so rasant und verhindert ein Energietief nach kurzer Zeit. Durch die ebenfalls enthaltenen Ballaststoffe bleibt man länger satt und geschützt vor Heißhungerattacken. Übrigens mit Werten von über 300mg bei Kalium und Phosphor ist ein großer Schritt zum Tagessoll dieser Stoffe bereits getan.

Haferflocken für mehr Abwechslung

Der Klassiker unter den Hafergerichten ist das Porridge. Die Flocken werden in warmem Wasser eingelegt bis sie aufquellen und dann mit Zimt, Rosinen und Zucker verfeinert.

Eine andere Variante ist die Hafer-Saat leicht anzurösten. Durch das Erhitzen ändert sich die molekulare Struktur der Inhaltsstoffe und Eiweißverbindungen entstehen. So erhöht sich der Proteingehalt von 15g auf fast 30g (pro 100g). Daraus kann man sich dann ein leckeres Müsli mit Früchten zubereiten.

Haferflocken sind zwar nicht Low-Carb, aber sie helfen trotzdem den Körper in Form zu bringen. Wer langkettige Kohlenhydrate isst, bleibt länger satt und kann mehr leisten. So geht die Rechnung gut auf!

Von Dennis Schmitt

[ssba]