Einfach klassisch: Flammkuchen Elsässer Art

Der Herbst klopft wieder an die Tür und für uns ist es nun an der Zeit, die deftigen Rezepte aus dem Küchenregal zu kramen. Interact läutet die kalte Jahreszeit mit einem Gebäck für Zwiebelliebhaber ein. Also: Öffnet die Weinfalsche(n) oder haltet den Verdauungsschnaps bereit!

Der klassische Flammkuchen kommt ursprünglich aus dem Elsass, wird auch als „Hitzkuchen“ oder „tarte flambée“ bezeichnet. Traditionell wird er bei bis zu 400 Grad Celsius über dem offenen Feuer gegart. Aber keine Panik, damit unser Teig schön knusprig wird, genügen 220 Grad im Hobbykoch Ofen.

Das Rezept: Zwei Bleche bzw. für 4 Personen

Für den Teig
400g Weizenmehl
200ml Wasser
30g Olivenöl

Für die Creme
250g Schmand
250g Magerquark
1-2 Knoblauchzehen
Gekörnte (Gemüse)-Brühe
Pfeffer
Muskatnuss

Für „Oben drauf“
150g Schinkenwürfel, geräuchert
1 große Zwiebel

1. Mehl, Wasser und Olivenöl vermengen, bis ein fester Teig entsteht. Diesen Teigfladen in zwei Hälften Teilen und diese dann ausrollen. Tipp: Wer direkt auf dem Backpapier ausrollt vermeidet, dass der Teig reißt. Und wer kein Nudelholz zur Hand hat: Eine Wasserflasche tut es auch.

2. Jetzt wird die Creme angerührt. Schmand und Magerquark in eine Schüssel geben und verrühren. Abgeschmeckt wird mit der trockenen Brühe (mindestens 2 Esslöffel werden empfohlen), eine Prise Muskatnuss und Pfeffer. Je nach Geschmack noch klein gehackten Knoblauch hinzufügen. Das Endergebnis muss versalzen schmecken, sonst gerät der Flammkuchen am Ende zu fad.

3. Jetzt kann der Ofen auf etwa 220 Grad Ober-/Unterhitze vorgeheizt werden. Die Creme gleichmäßig auf dem ausgerollten Teig verstreichen. Anschließend nur noch Zwiebeln in Würfel schneiden und zusammen mit dem Schinken über dem Kuchen verteilen.

4. Alles für 15 Minuten in den Ofen geben. Abwarten, aus dem Ofen holen und genießen.

Interact wünscht Guten Appetit!

Von Nina Räbiger

[ssba]