Die 5 häufigsten Diät-Fehler

Jeder kennt sie, jeder macht sie und jedem tun sie hinterher leid: Fehler. Die gängigsten aber fatalsten Fehler, die euch in eurer Diät zurückwerfen und euer Ziel in weite Ferne rücken können.

Egal wo und wann wir welche machen, es hat immer negative Konsequenzen. Da bildet die Ernährung keine Ausnahme. Wer sich zu sehr gehen lässt, kann die Folgen bereits früh erkennen. Besonders hart trifft es Wettkampfsportler, die sich in einer Diät befinden. Aber auch für Menschen, denen es nur um das Aussehen geht, kann eine fehlgeschlagene Diät ein harter Rückschlag sein. Das Gute daran ist, dass man aus Fehlern lernen kann!

Mit diesen Tipps fallen die Pfunde wieder leichter und Ihr bleibt stärker motiviert:

1.      Ohne Plan geht nichts

Einfach drauf los futtern gibt es nicht! Egal wie vermeintlich toll die Nahrungsmittel seien mögen: auf den Zeitpunkt kommt es an. Um vor Heißhungerattacken sicher zu sein, sollte nämlich schon morgens die richtige Mischung Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett verzehrt werden. Wie geht es am Mittag weiter? Was stoppt den Katabolismus? Vor und nach dem Training essen; ja oder nein? Und vor dem Schlafen Nudeln, macht das Sinn?

Wer seine Mahlzeiten plant, ist immer auf der sicheren Seite. Und nach einigen Tagen der Gewöhnung, weiß der Körper auch, wann er versorgt wird und lässt den Hunger nur zum richtigen Zeitpunkt aufkommen.

2.      Zu viel des Guten

Sobald man einen vernünftigen Ernährungsplan hat, dürfte es eigentlich nicht mehr passieren, dass man sich überfrisst. Um starke Muskeln aufzubauen, ist die erhöhte Nahrungszufuhr natürlich notwendig, aber schnell verliert man da das Maß. Deswegen ist es ratsam vor jeder Mahlzeit ein Glas stilles Wasser zu trinken, das Essen oft zu kauen und sich generell Zeit zu lassen.

Unter Stress zu essen, geht zu Lasten der Verdauung. Diese setzt entsprechend später ein, sodass sich das Hungergefühl ebenfalls spät einstellt. Die Folge: es landet mehr Nahrung im Magen als nötig.

3.      Fehlende Kalorienkontrolle

Gerade weil jeder Körper anders reagiert, ist es wichtig die Werte von Kalorien und Makronährstoffen zu notieren. Oft isst man zu viel, aber auch zu wenig. Dies kann dazu führen, dass der Körper seinen Verbrauch auf „Sparflamme“ stellt und man einfach weniger Gewicht verliert. Deswegen lohnt es sich regelmäßig zu überprüfen, ob denn alles läuft, wie der Diätplan es vorsieht.

Am Ende der Diät lässt sich so außerdem überprüfen, wie erfolgreich man war und ob man das nächste Mal wieder zur letzten Abnehmmethode greift.

4.      Der Waage blind vertrauen

Gewichtskontrolle ist gut, aber auch nur die halbe Miete. Zwischendurch kann man die Fortschritte in Zahlen beobachten – am Ende zeigt sich wie erfolgreich die Diät war. Aber die Waage setzt keinen Bezug zwischen Körperfett und Gewicht. Wer gesünder sein und dabei besser aussehen will, darf nicht zu viel „inaktive Masse“ mit sich herumschleppen. Ob man nun 100 Kilo wiegt und einen runden Bauch hat oder bei selbem Gewicht ein Sixpack, macht eine Menge aus!

Am besten ist eine Verbindung von Waage, Spiegel und ggf. eine professionellen Körperfettanalyse. Allein schon, um am Ende den Diäterfolg bewerten zu können, ist dies eine sinnvolle Idee.

5.      Ungeduld tötet Motivation

Letztendlich der größte und häufigste Diät-Fehler: die Ungeduld. Wer sofort Ergebnisse erwartet und am besten noch von einer Diät zur anderen wechselt, kann sein Ziel gleich vergessen. Selten dauert es unter  3 Wochen bis sich der Körper an die Nährstoffumverteilung gewöhnt hat. Wenn man sich zu einer Gewichtsreduktion entschließt, muss man eine Zeit lang in den sauren Apfel beißen und es durchziehen.

Das ganze Gewicht vom Anfang kam auch nicht an einem Tag auf die Rippen. Warum sollte es leichter wieder abgegeben werden? Der Körper wird einer Mangelsituation ausgesetzt und versucht dem entgegenzuwirken. Aber langsam und bestimmt, kann man ihm das lästige Fett entlocken.

Fehler sind da, um daraus zu lernen. Nicht alles klappt sofort und manchmal geht es auch ein zweites oder drittes Mal schief. Da hilft nur dranzubleiben und einen eisernen Willen zu zeigen. Denn je schwerer der Weg war, umso besser schmeckt am Ende der Erfolg.

Von Dennis Schmitt

[ssba]