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Perspektivenwechsel 1, Perspektivenwechsel 2

„Meine Kultur ist beweglich wie mein Körper.“

Die in Hannover geborene Kontorsionskünstlerin Li Mai arbeitet für den weltbekannten Barnum & Bailey Circus. Mit 20 beginnt ihre Karriere. Ein Gespräch über Heimat, asiatisches Selbstbewusstsein in Deutschland und ihre Erfahrung mit positiven Rassismus.

  • Mai, Du hast vor kurzem mit 27 Jahren geheiratet und nun einen einjährigen Sohn. Trotzdem fährst du auch dieses Jahr mit dem Zirkus auf Tournee. Nicht gerade ein typisches Lebensmodell. Wie leicht ist es für Dich, Beruf und Familie zu vereinbaren?

Li Mai: Es ist nicht einfach, beides zusammenzubringen. Ich kenne auch nicht viele Frauen die Kontorsion machen, in meinem Alter sind und sich für beides entscheiden. Der Körper wird von einer Geburt stark beeinträchtigt. Bei uns geht es, weil ich einen Mann habe, der mich total unterstützt. Und dann sind wir gut organisiert und können uns auch eine Kinderfrau leisten. Ohne sie würde es nicht gehen.

  • Kommt die Familie mit auf Tournee?

    Li Mai bei Übungen zuhause. (Fotos: Privat)

Bisher ist mein Sohn dafür zu jung. Aber für Kinder ist das eigentlich eh langweilig: Man probt die ganze Zeit für den Auftritt, hat dann die Aufführungen und hängt derweil mit den anderen Artisten in der jeweiligen Stadt rum. Es gibt bei anderen Artisten ein, zwei Backstage-Kinder, wie ich sie nenne. Ich habe aber den Eindruck, das denen irgendetwas fehlt. Vielleicht weil sie nie lernen mussten, sich gegenüber Gleichaltrigen durchzusetzen. Ich finde, dass Kinder mit ihren Freunden und ihrer Familie aufwachsen sollten.

  • Deine nächsten Auftritte hast du ab Mai in New York. Wie plant ihr das in der Familie?

Wir proben ab Anfang April in New York und werden da auch unseren Sohn mitnehmen. Meine Schwester, die gerade ihr Studium beendet hat, wird meinen Sohn hüten, wärend ich Proben habe. Wo Kinder dabei sein können, da sind sie auch dabei. Aber im nächsten Jahr wird das schon schwieriger werden, denn wir wollen unseren Sohn eigentlich in Deutschland aufziehen, da wird es für mich schwieriger mitten im Jahr für ein paar Monate abzuhauen.

  • Der Barnum & Bailey Circus tourt nur in der USA. Wie lange bist du unterwegs?

Ich werde nur bei den Vorstellungen an der Ostküste teilnehmen von Mai bis August. Ich denke aber eh, dass meine Karriere in zirka drei bis vier Jahren vorbei sein wird.

  • Wieso?

(lacht) Kontorsion ist sehr, sehr anstrengend. Nicht umsonst wird unsere Kunst als für die meisten Menschen unerreichbar beschrieben. Die Akrobatik geht nur bis zu einem gewissen Alter. Danach müssen wir den Platz für jüngere Künstler freimachen. Eine Geburt macht es da nicht leichter. Ich denke mit 30 ist meine Karriere vorbei und ich kümmere mich um die Erziehung meines Kindes. Der Vorteil einer solchen Berufung ist, dass ich danach davon leben kann. Wir werden wohl nach Heidelberg ziehen.

  • Klingt recht bürgerlich. Ich dachte du bist in Linden aufgewachsen?

Das stimmt, ich bin in einer Hochhaussiedlung aufgewachsen. Aber ich fand das eigentlich ganz toll, denn wir sind damals aus einer kleinen Mietwohnung in einen Neubau gezogen, und da kam mir alles so groß vor. Gegenüber war ein Spielplatz, da waren immer Kinder. Heute wäre das aber nichts mehr für mich. Die Ecke ist sehr rau geworden.

  • Auch Weihnachten wird geübt. (Fotos: Privat)

    Hat Dich das geprägt?

Im Nachhinein würde ich das schon sagen, ja. Aber ich war auch eine sehr gute Schülerin und bin dann schon nach der vierten Klasse auf eine private Schule für Akrobatik gewechselt. Da waren natürlich viele Kinder aus gutem Hause, deren Eltern in guten Positionen waren, und der Anspruch war wahnsinnig hoch. Aber dadurch habe ich gelernt, in beiden Welten zu leben. Das hilft.

  • Gab es in Deutschland keine Ausgrenzung?

Die gab es immer, aber ich würde das nicht überbewerten. Klar, ich wurde auch diskriminiert, mir wurden komische Sachen nachgesagt, aber es hat mich nicht gebrochen. Natürlich ist das schlimm für ein Kind, aber es hat nicht mein Leben bestimmt. Das liegt auch daran, dass meine Eltern absolut hinter mir standen.

  • Begegnest du auch positivem Rassismus – also, dass du aufgrund deiner Optik bevorzugt wirst?

Ja, ständig.Es gibt halt immer auch die, die zeigen wollen, dass sie total offen sind und politisch korrekt. Erst letztens wollte ich mit meinem Mann Essen gehen. Es war kein Tisch frei und sofort sprangen zwei Personen auf, die wohl nur noch austrinken wollten und boten uns den Platz an. Das kann auch nerven, ist aber natürlich besser als umgekehrt.

  • Wie gehst du damit um?

Ich selbst kann sowas sehr gut weglächeln, auch so ein Klischee. (lacht) Letztes Jahr habe ich nach einer Show eine weiße Mutter sagen gehört, dass ihre Tochter nie so beweglich werden könnte, weil nur Asiaten dazu in der Lage wären. Da habe ich lächelnd zu der Tochter gesagt, dass sie alles schaffen kann, wenn sie nur sehr viel dafür übt.

  • Gerade viele Migrationskinder haben oft ein gebrochenes Verhältnis zu ihrer Herkunft: Kannst du das nachvollziehen?

Ich kann das sehr gut nachempfinden. Ich bin aber zum Glück mit meinem asiatischen Vater und meiner Verwandschaft aufgewachsen und habe daher auch beide Kulturen kennengelernt. Mein Beruf bringt mich dazu viel zu reisen und alle Kulturräume zu verstehen. Ich bin heute also physisch wie psychisch sehr beweglich. (lacht)

  • Ging es dir nie mit deiner Herkunft schlecht?

Nein, solche Probleme habe ich nie gehabt: Mein Vater war immer da, meine Eltern waren über 30 Jahre lang zusammen und ich wusste immer, warum ich so aussehe, wie ich aussehe. Ich hatte keine Schwierigkeiten, weil ich als Kind gewollt war und meine Eltern mir ein sehr gutes Körpergefühl mitgaben. Es gibt aber viele Mütter, die sich im Nachhinein schämen, dass sie mal mit einem ausländischenn Mann zusammen waren, und das Kind spürt das. Wenn du auf der Straße nicht akzeptiert wirst, dann ist es schwierig, wenn du da von deinen eigenen Eltern nicht aufgefangen wirst.

  • Du kennst solche Beispiele aus deinem Bekanntenkreis?

Ich kenne viele Asiaten, die ohne ihren zweiten Elternteil aufgewachsen sind und häufig Sätze hören mussten wie: Du bist genau wie dein Vater / deine Mutter und das mag ich nicht an dir. Das kann sehr verletzend sein. Ich glaube aber, dass man mit asiatischer Herkunft eher in andere Schubladen gesteckt wird, als die klassische Migrantenschublade. Da haben es Afrodeutsche oder Deutschtürken sicher schwieriger.

  • Dein Vater stammt aus Zhongshan, und du hast in China auch Akrobatik gelernt. Welche Beziehung hast du zu dem Land?

Es ging eigentlich immer darum, die Familie zu sehen. Für mich war es immer ein politisches Land. Ich habe nur einmal meinen Urlaub dort verbracht, in einem schönen Ort in der Provinz Guangdong aber irgendwie war es komisch: Weil China noch immer so kontrovers ist. Es hat nicht die Offenheit, die ich mit der Kultur als für vereinbar halte.

  • Was meinst du mit kontrovers?

In Deutschland wird zwar über alles offen geredet, aber man ist ernst in der Kultur. In China wird über nichts geredet, aber man ist offenherzig in der Kultur. Ich trage in mir die Offenheit im Gespräch und in meiner Kultur. Das wünsche ich mir für viel mehr Menschen.

  • Danke für das Gespräch.

Mi Lai auf dem Tian’anmen-Platz. (Fotos: Privat)

Das Interview führte Torben Friedrich
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Aufreger der Woche: Sind Hennes und Mauritz rassistisch?

Für die Modekette H&M (Hennes und Mauritz) hagelt es derzeitig Kritik von allen Seiten: „Rassisten! Schämt euch! Das ist widerwärtig und unverantwortlich“, heißt es unter anderem in einer Vielzahl von Kommentaren als Reaktion auf ein fragwürdiges Produktbild des Modelabels.

Das Produktbild zeigt einen farbigen Jungen in einem grünem Hoodie mit der Aufschrift „Coolest Monkey in the Jungle“ und sorgt derzeit für eine riesige Protestwelle. Viele Kritiker sehen die Problematik in dem Vergleich, Farbige mit Affen gleichzusetzen.

Viele erinnern sich dabei unwillkürlich an das Rassenbild der 50er-Jahre. Ein User postete dazu ein Foto aus dem Jahr 1958, auf dem ein kleines afroamerikanisches Mädchen in einem sogenannten „Menschenzoo“ in Belgien zu sehen ist. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte bleibt bei diesem Fallbeispiel nicht aus. Zieht das Produktfoto von H&M die Geschichte absichtlich ins Lächerliche oder versucht, diese zu verharmlosen?

Dass der Millionenkonzern ausgerechnet ein farbiges Kind mit dem Hoodie „Coolest Monkey In The Jungle“ ausstattet, ist  zugegebenermaßen mehr als unglücklich gewählt. Es ist durchaus zu bezweifeln, dass ein derartiges Foto völlig zufällig, unreflektiert und unabsichtlich entstanden ist. Das H&M sich aber tatsächlich völlig beabsichtigt so rassistisch zeigt, ist ebenso unrealistisch. Immerhin hat der Konzern viele Kunden auf der ganzen Welt. Könnte es sich hier vielleicht sogar um einen bewusst provozierten Skandal handeln? Immerhin: Auch schlechte News sind News.. Aber: PR-Aktionen auf dem Rücken eines Kindes austragen? Muss das wirklich sein?!

Mittlerweile wurde das Bild von H&M entfernt und sich entschuldigt. „Da ist wohl jemand bald seinen Job los“, prognostiziert ein Jodel-Nutzer.

Zur Verteidigung des Modehauses könnte argumentiert werden, dass H&M in der Vergangenheit häufig mit farbigen Musikern zusammengearbeitet hat und auch bei den Models eine Vielfalt zeigt.

Der kanadische R&B-Künstler mit äthiopischer Abstammung, The Weeknd, hat bereits seine Zusammenarbeit mit der Marke gekündigt und twitterte: „Ich bin diesen Morgen geschockt und beschämt zu diesem Foto aufgewacht. Ich bin zutiefst beleidigt und werde in Zukunft nicht mehr mit H&M zusammenarbeiten“.

Twitter-User kritisierten den „Starboy“-Sänger, dass er vor dem Vorfall auch keine Probleme damit gehabt habe, dass der Kleidungshersteller einige seiner Waren durch Kinderarbeit in Entwicklungsländern fertigen lasse.

Auch der ehemalige Tennisstar Boris Becker äußerte auf Twitter seine Meinung: „Es hört nie auf… Wann beginnen wir, Farbe zu respektieren?“

Eins steht fest: Auch negative Schlagzeilen generieren Aufmerksamkeit. Aber ist das in diesem Fall wirklich verkaufsfördernd? Und ist es ethisch vertretbar, PR-Absichten über die Menschenwürde zu stellen? Wir finden nicht.

Egal, ob PR-Strategie, unbeabsichtigter Fauxpas oder böswillige Absicht: Das Werbefoto ging nach hinten los… Die Kunden sind beschämt und die Aktien von H&M sind seit der veröffentlichung des Bildes enorm eingebrochen.

Etwas Positives bringt der Skandal aber auch mit sich: Dadurch, dass  die Schlagzeile  aktuell in aller Munde ist, wird eine Debatte darüber angeregt und das Thema Rassismus reflektiert und diskutiert.

Ein Beitrag von Lisa Eimermacher und Nicole Schweitzer

Perspektivenwechsel 1, Perspektivenwechsel 2

Das Bild der Welt

Wie Eurozentrismus unsere Weltanschauung beeinflusst

Die Welt in meinem Kopf

Karten sind Wissenspeicher. Auf Karten für Kinder findet man oft die Tiere der entsprechenden Region, Höhen- oder Tiefenmessungen auf Atlanten, politische Grenzen oder natürliche Verläufe auf politischen Karten. Die Informationen auf ihrer Oberfläche geben aber oft auch die gesellschaftliche Sichtweise ihrer Herstellungszeit wieder. Die Darstellung einer Weltkarte beeinflusst unsere Weltanschauung auf diese, unsere Erde. Um die Freiheit unserer Gedanken und kognitive Wahrnehmung zu bewahren, sollten wir unser Weltbild manchmal auf den Kopf stellen.

Karten waren auch immer ein Ausdruck von Macht, wie es der amerikanische Geograph Brian Harley treffend formulierte. In einem gewissen Rahmen hängt nämlich auch die Auswahl der Informationen von den Entscheidungen des jeweiligen Kartographen ab. Weltbilder geben daher nie die Realität in einem „objektiven“ Sinne wieder, sondern unterliegen zeitgenössischer Deutung, Normen und dem jeweilige, Wissen. Wie Texte haben Atlanten daher eine Oberfläche und weitere Subtexte, die sich nur dem Betrachter erschließen, wenn man die jeweiligen Karten im Kontext ihrer Epoche betrachtet.

Auf dem ersten Bild ist die Gestalt der Welt zu sehen, wie der Großteil der Menschheit, nicht nur in Europa, sie in den Köpfen hat und als wahres Bild der Realität in sich trägt. So als wäre sie etwas tatsächlich existierendes oder gar Objektives. Von Europa aus wurde die ganze Erde kartographiert und beschrieben. Es ist daher nur folgerichtig, dass die allgegenwärtige Perspektive auf die Welt eine eurozentrische ist. Europa ist in der Mitte, zwar recht klein aber deutlich erkennbar und blickt von oben auf alle anderen Teile herab. Durch die angedeutete Rundung sind die Größenverhältnisse bereits ein bisschen angepasster, doch auch diese trügen noch immer. Denn Europa ist noch kleiner.

Wir denken über dieses uns gegebene Bild nicht nach, es ist eben so. Doch die Darstellung dieser Karte ist eben kein Naturgesetz, die eurozentrische Abbildung der Welt auf einer Karte ist menschengemacht und damit subjektiv und intendiert.

Eurozentrismus und seine Folgen

Es besteht keinerlei Grund, die Erde so zu zeigen, wie wir es aus unseren Büchern aus der Schule kennen. Es existieren unzählige weitere Möglichkeiten wie wir unsere Welt wahrnehmen könnten. Würden zum Beispiel die Kalaallit, also die indigene Bevölkerung Grönlands, die Welt „entdecken“, dann würde unsere Karte vermutlich wie in der nächsten Abbildung links die uns vertraute Darstellung der Welt sein. Oder würde wiederum die – nicht vorhandene – Bevölkerung der Antarktis die Welt kolonialiseren, würden wir wohl die Karte rechts in unseren Geographiebüchern finden.

Bildquelle: Daniel R. Strebe (CC-BY-SA 3.0)

Die Weltkarte steht für die Weltsicht

Karten strahlen eine gewisse Faszination aus, mit dem jeder spätestens in der Schulzeit erstmals in Kontakt kommt. Einige Menschen erinnern sich sogar spontan an bestimmte Lieblingskarten aus dem Dierkes-Atlas, an deren Farben oder bereits veralterte Länderumrisse. Bei diesen Karten in den Köpfen der Menschen spricht man von sogenannten „mental maps“ oder „kognitiven Karten“, die aber wesentlich mehr sind als bloße Repräsentationen topographischer Gegebenheiten.

Sie geben eine gewisse Weltsicht wieder. Zum Beispiel denken viele Menschen, dass Australien „Down Under“ sei oder Grönland ungefähr so groß wie Afrika. Das Grönland mit einer Fläche von rund 2 Millionen Quadratkilometern fast 15 mal in das 30 Millionen Quadratkilometer große Afrika passt, ist vielen dank der vorgefertigten Weltsicht nicht bewusst. Durch diese verfestigen sich Ressentiments und gewisse Stereotypen.

Organisationsprinzipien

Um reale Landkarten jedoch zu verstehen setzt es die Kenntnis ihrer Organisationsprinzipien und Standards voraus, die uns erlauben, eine Karte ähnlich wie ein Buch zu lesen. Sieht man einmal von Sprachkenntnissen und geringen Unterschieden in der Projektion der Größenanordnung ab, so könnten wir uns in heutigen vorhandenen chinesischen oder afrikanischen Weltkarte gleichermaßen orientieren. Das Problem ist bei den abertausenden Weltkarten nur die Frage nach einer möglichst realen und diskriminierungsfreien Darstellung unseres Globus auf einem geraden Stück Papier.

Eine diskriminerungsfreie Weltanschauung

Die neuste und genauste Projektion der Kontinente ist 2016 dem Japaner Hajime Narukawa gelungen, für die er den Good Design Award gewonnen hat. Seine AuthaGraph-Weltkarte funktioniert nach dem Prinzip der Buckminster Filler Dymaxion map. Die Dymaxion map oder Fuller Map ist durch ihre Darstellung als ein Ikosaeder in der Lage, die relativen Größenunterschiede durch ihre Falttechnik auszugleichen.

Die Weiterentwicklung von Narukawa ergibt nicht nur eine genauere Abbildung der Landmassen, sondern die Karte lässt sich mosaiktisch wie eine MC-Escher-Grafik aufbauen. Das heisst, man kann die Karte endlos in ihrem Rahmen verschieben und erhält immer eine stimmige Karte, selbst wenn man die Karte als ein Viereck oder Dreieck faltet. Und durch ihre sehr eigenwillige Darstellung unseres Erdballs, ergibt sich kein zentrales Land als Mittelpunkt unserer Welt. Dieses Konzept überzeugte die Juroren des Good Design Awards mit der Begründung, dass gerade in einer globalisierten Welt wie der unseren sich die Verantwortung ändert und daraus auch die Weltanschauung.

von Torben Friedrich
Perspektivenwechsel 1

Sprachkursanbieter scherzt mit Antisemitismus

My lovely mister singing club! Das muss man sich erstmal trauen. Oder besser nicht. Ein österreichischer Sprachkursanbieter hat es trotzdem getan und witzelte im Sommer diesen Jahres mit sogenannten „False Friends“, also falschen Übersetzungen vom Deutschen ins Englische. Klingt jetzt alles nicht so schlimm. Doch dann tauchte ein Werbebanner im Internet auf, dass einen jüdisch aussehenden Mann zeigt, neben dem in großen Buchstaben „Enjoy life in full trains“, also „Das Leben in vollen Zügen genießen“ steht. Continue reading

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Zu Besuch in der Jama’at un-Nur Gemeinde in Linden

In einem kleinen Hinterhof in der Dieckbornstraße 11 in Linden-Mitte, befindet sich die Moschee der Jama’at un-Nur Gemeinde (Gemeinschaft des Lichts). Hier haben wir einige Eindrücke für euch gesammelt:

Ein Beitrag von: Lisa Eimermacher, Nicole Schweitzer und Lennart Kühl