7.1.2014 – 12:00

 

Dienstag Morgen,
große Sorgen.
Als ich des Tages Becher stürze,
macht sich bei mir die Denke breit:
Nach etwas das mich nun befreit
und ich mir selbst das Leben kürze.

Denn Langeweile ist hier klar;
existent, ganz einfach da.
Und plagt mich nun das böse Wissen:
Hätt ich heut Morgen bloß gestutzt,
ja meine Zeit hierher genutzt,
und mich doch vor die Bahn geschmissen.

Doch sitz ich hier ganz still und stumm,
denk gar nicht nach und hock nur rum.
Schrieb diese Zeilen auf Papier,
so wird das alles nicht gut enden.
Wird sich das Blatt ja doch nicht wenden
und zähl ich doch Sekunden hier.

Von Dennis Schmitt

 

[ssba]